Das IntraActPlus-Konzept

Das IntraActPlus-Konzept ist eine verhaltenstherapeutische orientierte Therapie, die von Dr. Fritz Jansen und Dipl. Psych. Uta Streit auf der Basis von Ergebnissen der psychologischen Grundlagenforschung seit mehr als 20 Jahren entwickelt wurde und immer noch wird.

Am stärksten wird „Beziehung“ mit in die Arbeit einbezogen. Um die meist im Milli- Sekundenbereich liegenden Signale von „Beziehung“ erfassen zu können, wurde als Besonderheit des  IntraActPlus-Konzeptes die Videoarbeit perfektioniert.

Das IntraActPlus-Konzept deckt den gesamten Altersbereich vom Baby über den Jugendlichen bis zum Erwachsenen ab. Es beinhaltet die Diagnostik und frühe Intervention bei Störungen der Entwicklung, Regulation und Beziehungsfähigkeit. Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt des IntraActPlus-Konzeptes stellt die Prävention von seelischen Störungen dar.

Behandelt werden Kinder mit

  • Frühkindlichen Regulationsstörungen
  • Schreibabys
  • Trink- und Essstörungen (Schwierigkeiten beim Stillen und Füttern)
  • Schlafstörungen im Säuglingsalter
  • Störungen der Beziehungsfähigkeit und der Interaktion
  • Frühgeborene

Esstherapie

ESSEN UND TRINKEN IST LEBENSQUALITÄT

Die Esstherapie beschäftigt sich mit der Nahrungsaufnahme. Eine optimale Voraussetzung für die Auseinandersetzung mit Nahrungsmitteln, ist die orofasziale Therapie.

Das Bewusstmachen dieses Bereichs dient als Grundlage für die Verarbeitung von Riechen, Schmecken und Fühlen.

Ziele der Esstherapie:

  • Spaß und Freude mit Lebensmitteln
  • Auseinandersetzung mit verschiedenen Nahrungsmitteln
  • Akzeptieren von Nahrung am und im Mund
  • Stimulation des Schluckvorgangs
  • Elternarbeit

Therapie

  1. Wichtig: das Kind wird dort abgeholt, wo es steht
  2. Darstellung von Esssituationen
  3. Verwendung von verschiedenen Materialien
  4. Trinkflasche, Löffel...
  5. Nahrungsmittel mit verschiedenen Konsistenzen (fest, flüssig ..), Gerüche        (Pfefferminze, Kräuter..) , Temperaturreizen (warm , kalt...) und Geschmacksrichtungen (sauer, scharf..)

Link:  www.institut-zapp.de

 

Orofasziale Therapie / Esstherapie / Sondenentwöhnung

Die orofasziale Therapie nach Castello Morales ist ein sensomotorisches Behandlungskonzept

Sie betrifft die Stimulation des orofaszialen Bereichs, d.h. des Gesichts- und Mundbereiches

Wie auch beim Bobath Konzept steht auch bei Castillo Morales das Ganzheitliche im Vordergrund. Das Kind bzw. der Mensch wird im Ganzen gesehen, von Kopf bis Fuß.

Funktionen des orofaszialen Bereichs:

  1. Atmung
  2. Nahrungsaufnahme
  3. Mimik
  4. Sprechen

Anwendungsgebiete:

  • Früh- und Neugeborene mit Saug- und Schluckstörung
  • Muskelhypotonie
  • orofasziale Störung bei neurologischen Erkrankungen
  • Kinder mit Magen bzw. PEG Sonden

 

Sonstige Therapie

Einflussnahme auf die

  1. Körper- Kopf und Kieferhaltunk
  2. Mimik
  3. Wangen, Lippen und Zungenfunktion
  4. Saugen- Schlucken- Kauen
  5. Atmung

 

Beratung bei Sondenentwöhnung in Zusammenarbeit mit einer Logopädin. Sondenentwöhnung immer unter Ärztlicher Kontrolle.